Tja: Die Panikmache funzt (nicht?)

Es hat sich nun herausgestellt, dass großangelegte Razzien, die die P2P-Benuter verunsichern sollen, nicht wirklich wirkungsvoll sind. Obwohl der gesamte P2P-Traffic um 15% sank, erholte sich der Wert bald wieder. (Die Werte beziehen sich alle auf Deutschland)
Zu Bedenken ist allerdings, dass nur die Hälfte des gesamten Traffics auf eDonkey (gegen die Nutzer dieses Netzes richtete sich die Razzia), während die Razzia vermutlich größtenteils eDonkey-Nutzer erschreckt haben dürfte und daher der Trafficrückgang vermutlich eher dort zu verzeichnen war. Daher würde man rechnerisch auf bis zu 30% Reduktion (aber eben nur in einem Netz) kommen. Und das kam nur von einer einzigen Razzia. Eine gewisse Wirkung schaffen diese Aktionen also doch, mit denen Musik- und Filmindustrie Angst und Schrecken unter den Raubkopierern verbreiten. Nur eben nur kurzfristig.

Außerdem muss man berücksichtigen, dass ein Teil des fehlenden Traffics vermutlich von den 3500 Powersaugern, die es erwischt hat, verursacht wurde ;-) [Das ist NICHT ernst gemeint - 3500 Powersauger reichen nicht aus, um in der Statistik irgendetwas zu bewirken.]

(via Golem.de)

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