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Archive for Mai 2006

Heute ist der erste April, oder?

teltarif.de – News: Kommt eine EU-Steuer für SMS und E-Mails?

Überlegungen zum e-Mail-Porto gab es schon häufiger. Zum Beispiel als Aprilscherz. Allerdings scheint es nun tatsächlich von einigen Politikern die tolle Idee zu geben, sowas wirklich einzuführen. Erst einmal: Keine Panik. Das ist eine verrückte Idee einiger Politiker, und die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas durchkommt, ist nahe null. Und selbst wenn:

Angenommen, jeder Mesch auf der Welt bekommt 10 E-Mails am Tag. Diese werden weltweit (statt wie vorgeschlagen nur innerhalb der EU) mit dem vorgeschlagenen Satz von 0,00001 Cent pro Mail besteuert. Auf der Welt leben 6 000 000 000 Menschen. Also: 6000000000*10*0,00001= 600000 [Cent/Tag], pro Jahr also 6000 EUR * 365 = 2190000. Richtig, die e-Mail-Steuer würde weltweit pro Jahr ca. 2,2 Millionen, also nichts beachtenswertes, abwerfen, obwohl die Beispielrechnung bewusst etwas "überdimensioniert" gehalten ist. Dafür würde sie aber immense Kosten durch die Erfassung verursachen, die vermutlich wieder die Provider tragen würden. Und die Kosten dürften den Ertrag der Steuer um ein vielfaches überschreiten. Und ich traue den Politikern soviel Verstand zu, dass ihnen so etwas auffällt, bevor sie so einen Müll (sorry) beschließen. Man könnte natürlich auch pro hundert Mails einen Cent verlangen, was durchaus noch erträglich wäre – ab da könnte die Steuer anfangen, Sinn zu machen. Allerdings wäre es vermutlich schlauer, stattdessen die Mehrwertsteuer um 0,1-0,2 % zu erhöhen, nur um mal einen Größenvergleich zu haben. Da würden nämlich die abartigen Kosten für die Erfassung der Mails und die Probleme durch nicht in der EU ansässige Mailanbieter verschwinden, und der Nutzen wäre auch deutlich größer.

Die SMS-Steuer hingegen ist eine andere Sache. Im Gegensatz zu E-Mails werden für SMS-Nachrichten so oder so schon Gebühren pro Nachricht erhoben, sodass ein Erfassungssystem bereits vorhanden ist. Eine Preissteigerung von zwei Cent wäre in Deutschland auch nicht weiter schlimm, denn durch den momentanen Preiskampf zwischen den Anbietern würde das nicht weiter auffallen, die Preise würden einfach weniger sinken. Außerdem hätte es den Vorteil, dass die Jugendlichen, die Massen von SMS senden, selbst wenn es keinen Sinn macht, vieleicht etwas vernünftiger würden. In anderen Ländern jedoch kostet der SMS (sic! der Short Message Service) bereits jetzt unter 3 Cent pro Nachricht. Und da würden 1,5 Cent Steuer durchaus einen unangenehmen Unterschied machen. Außerdem soll laut dem oben verlinkten Teltarif-Artikel so ein Versuch bereits gescheitert sein.

Hoffen wir, dass sich die Idee als verspäteter Aprilscherz herausstellt – oder zumindest so behandelt wird.

UPDATE: Einige andere Politiker nehmen den Vorschlag anscheinend doch ernst: Golem.de – Grüne lehnen Kommunikationssteuern auf E-Mail und SMS ab

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Ohne Worte

Neuer Vorwurf: 60 Kinder-Gefangene in Guantanamo (SPIEGEL ONLINE)

Kategorien:Newskommentare

Informationelle Selbstbestimmung

2006-05-28 2 Kommentare

Sowohl in den USA als auch in Deutschland hat jeder Bürger das Recht, auf Anfrage darüber informiert zu werden, welche Daten über ihn gespeichert sind. Theoretisch. Daher dachte sich jemand, warum nicht, und schrieb an die NSA (!) eine solche Anfrage. Jedenfalls zeigte sich schnell, wie solche Rechte selbst in Rechtsstaaten leicht eingeschränkt werden können. Wie man im Beitrag Getting My Records from the NSA lesen kann, wurde der Antrag mit dem Verweis auf eine Anordnung des Präsidenten, eine "Executive Order", die hier gelesen werden kann, abgeleht. (Anscheinend kann der Präsindent der USA gesetzesähnliche Anordnungen erlassen, was in Deutschland aus gewissen Gründen nach den Erfahrungen aus Weimar zum Glück nicht mehr möglich ist, da es sich gezeigt hat, dass dies einer Demokratie nicht unbedingt zuträglich ist.) Das war zwar einerseits zu erwarten, zeigt aber schön, wie leicht ein Rechtsstaat zu einem Unrechtsstaat werden könnte. Ich sage nicht, dass dies bereits der Fall ist. Ich sage auch nicht, dass dies passieren wird. Ich sage nur, dass es passieren könnte, und dass man dies tunlichst vermeiden sollte. Zum Glück gibt es auch in den USA die Regel, dass ein Präsident nur zwei Wahlperioden lang im Amt bleiben darf – und die lässt sich nicht so leicht aushebeln, denke ich, da dann das Volk hoffentlich merken würde, dass da etwas nicht stimmt.

Es besteht immer die Gefahr, dass man durch solche Einschränkungen, die eigentlich dem Schutz der Demokratie dienen sollen, die Demokratie selbst zerstört. Dann müssen die Terroristen keine Anschläge mehr durchführen. Allein durch den Terror, den sie verbreiten (und das heißt wörtlich übersetzt "Furcht" und "Schrecken") erreichen sie ihr Ziel: Die Demokratie zerstört sich selbst. Das ist das Ziel von Terroristen. So grausam es jetzt klingen mag, das Ziel von Anschlägen ist es nicht, direkten Schaden durch den Tod einiger hundert Menschen zu verursachen. Jede Woche sterben in Deutschland über hundert Menschen bei Autoumfällen. Das Ziel der Anschläge ist es vielmehr, indirekten Schaden zu verursachen, indem man Angst und Schrecken und daraus folgende Unsicherheit verbreitet. Und daher muss man immer abwägen, ob diese Einschränkungen es wert sind. Und in den meisten Fällen sind sie es meiner Meinung nach nicht. Sie sind mit ziemlicher Sicherheit gut gemeint – bergen aber eine Gefahr in sich, die es einfach nicht wert ist. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Rasterfahnung hat es auf den Punkt gebracht: Absolute Sicherheit ist nicht möglich und darf auch nicht angestrebt werden, da sie immer mit zu starken Einschränkungen für die Freiheit verbunden ist. Die Grundrechte schränken sicherlich die Verfolgung von Straftätern ein und erschweren sie. Allerdings dienen sie dem Schutz vor einer größeren Gefahr. Und daher sollten sie am Besten gar nicht eingeschränkt werden. Nie.

Kategorien:Newskommentare

Wunderbar kulant

Ein anderes Blog, The Content, schreibt in diesem Beitrag, wie freundlich Aplle iTunes doch sei. Man kann die einmal dort gekaufte (!) Musik in bestimmten Ausnahmefällen, z. B. wenn man sie duch einen Festplattencrash verliert, neu herunterladen. Man muss die Musik, die man einmal gekauft hat, nicht nochmal kaufen, weil man sie aufgrund des wunderbaren Kopierschutzes nicht sichern konnte. Ist das nicht ein wunderbare freundliches Angebot?

Anscheinend ist Apple der Meinung, man würde für die Musik und die Rechte, sie zu hören zahlen, und nicht für den Download selbst. Denn wenn man für den Download und nicht die Musik zahlen würde, wären andere Portale, die die Musik kostenlos zum Download anbieten, vollkommen legitim und in Ordnung. Ein anderer Hinweis darauf, dass man nicht für den Download und die Datei, sondern für die Rechte zahlt, ist der Einsatz eines Kopierschutzes, der sicherstellt, dass man die legal gekaufte (!) Musik nicht auf beliebige mp3-Player kopieren kann, sondern nur auf den überteuerten iPod.

Andererseits kommt es mir so vor, als ob Apple doch der Meinung wäre, dass man für die Datei selbst und nicht für die Rechte, die Musik zu hören, zahlt. Denn wie wäre es sonst zu erklären, dass es als Ausnahme und nicht als Selbstversändlichkeit gilt, dass man sich die Musik, die man gekauft und bezahlt hat, neu herunterladen kann. Die Kosten dafür liegen bei Apple ja wohl nahe null.

AUFWACHEN! Im Moment steht der Musikhörer vor der Wahl: Er kauft sich einen Song legal bei Apple iTunes, zahlt dafür Geld, kann damit nicht das machen, was er will, sein Recht auf Privatkopie wird durch den Kopierschutz so oder so ausgehebelt, unterwegs kann er die Musik nur auf einem iPod, nicht aber auf einem normalen mp3-Player hören, und wenn er die Musik verliert, die er aufgrund des Kopierschutzes nicht vernünftig sichern konnte, kann es sein, dass Apple so gnädig ist und ihn nicht nochmal zahlen lässt. Oder er zieht sich den Song einfach aus dem Internet, hat eine mp3-Datei, mit der er machen kann was er will, kann sie sichern, und selbst wenn er sie verliert, hat er erstens nichts dafür bezahlt (von daher keinen direkten Schaden) und kann sich das Stück zweitens jederzeit neu herunterladen. Natürlich ist es illegal, aber dafür fallen viele Nachteile weg, die man beim legalen Kauf hat. Vieleicht sollten die Musikhändler (und die geldgierige Musikindustrie, der die Preise nicht hoch genug sind) darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre, einen faireren Kompromis zu finden. (Und Apple scheint da noch deutlich fairer als andere Händler zu sein) Denn z. B. Linux-Benutzer haben oft nicht sehr viele Möglichkeiten, DRM-geschützte Musik abzuspielen – zumindest keine legalen.

Meiner Meinung nach sollte jeder Online-Musikladen die Möglichkeit, die bereits gekaufte Musik beliebig oft neu herunterzuladen, als eine Selbstverständlichkeit beinhalten. Vieleicht wäre es sogar vernünftig, komplett auf irgendwelche Kopierschutzmechanismen zu verzichten und die Dateien im mp3-Format zu verkaufen. Maximale Kompatibilität, der Benutzer kann die gekaufte Musik so benutzen wie er will, und die Kunden (nicht Feinde, auch wenn man den Eindruck hat, die Musikindustrie würde ihre Kunden als Feinde ansehen) wären zufriedener. Raubkopien in den Tauschbörsen wird es so oder so geben. Ob jemand die mit digitalen Wasserzeichen versehene Onlineshop-Version nehmen würde, um sie weiterzuverbreiten, wage ich mal zu bezweifeln. Und wer eine illegale Version herunterladen will, wird sich davon, dass die iTunes-Dateien DRM-verseucht sind, nicht stören – der holt sich einfach eine saubere mp3, die jemand anderes anbietet. Von daher könnten vielleicht die Musikshops ihre Kunden zufriedener machen, ohne dass die Raubkopien zu stark vereinfacht würden. Nur die legale Privatkopie wäre dann wieder problemlos möglich. Und dieses gesetzliche Recht mag die Musikindustrie nicht. Wahrscheinlich genauso wenig wie Steuern. Die sind auch lästig. Und gehören auch dazu, wenn man etwas verkauft. Nur hat die Musikindustrie es anscheinend nicht begriffen, dass, wenn man gigantische Gewinne mit Musik einfährt, man die Privatkopien zu tolerieren hat, auch wenn sie die Gewinne von absolut astronimisch auf astronomisch reduzieren.

Und bevor hier jemand kommt, dass die armen Künstler wegen der Raubkopien verhungern müssten und um ihren gerechten Verdienst gebracht werden – nein. Nicht durch die Raubkopien. Durch die geldgierige Musikindustrie. Die bei Downloads von den Tantiemen Beträge für Verpackungskosten und beschädigte CDs abzieht.

Was ein Glück, dass ich keine Musik höre. (Wirklich. Keine. GAR KEINE. Auch keine freie Musik.) Aber aufregen tut es mich trotzdem.

Kategorien:Newskommentare

Cool

In Anbetracht dessen, dass ich die USA eigentlich mit ihrem "Patriot Act" für die Vorreiter bei der Aufweichung des Datenschutzes und auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat sah, überrascht folgende Nachricht doch:

heise online – Apple und die Pressefreiheit für Blogger

Normaleweise hätte ich vermutet, es geht nicht so gut zugunsten der Pressefreiheit aus. Vor allem nicht in den USA. Allerdings hat die Vernunft diesmal anscheinend tatsächlich gesiegt. Das einzige Problem, was ich dabei sehe, ist, dass dieses erfreuliche Ergebnis nicht schon in der ersten Instanz gefallen ist – aber besser spät als nie, alles kann man ja leider nicht haben. Und hoffentlich bleibt es dabei. Und hoffentlich wird es in Deutschland auch so aussehen. Und hoffentlich ändert sich das ganze nicht, nur weil statt einer Firma plötzlich eine ganze Lobby auf der anderen Seite steht. Sollte in einem Rechtsstaat eigentlich nicht so sein. Und eigentlich brüsten sich die USA genauso wie Deutschland, zu dieser Kategorie zu gehören. Hoffentlich folgen auch in Zukunft diesen Worten entsprechende Taten.

Der Kampf gegen den Terror, äh, sry, die Raubkopierer…

2006-05-26 1 Kommentar

Ja, ja, die lieben pöööhsen Bittorrent-Raubkopierer. Sie verursachen nicht nur Milliardenschäden indem sie Filme herunterladen, welche sie sonst überhaupt nicht sehen und somit erst recht nicht weiterempfehlen würden, sie verbreiten sie beim Downloaden meist auch noch und verurachen somit nochmal Milliardenschäden. Wie abgehoben die Berechnungen der Musikindustrie sind, hat sich bereits gezeigt, als sie 10000 EUR pro angebotenem Stück für angemessen hielt. Im Golem-Forum finden sich da schöne Berechungen vernünftiger Leute. Es wundert mich bloß, dass keiner es wirklich auf eine Klage ankommen lässt und sich jeder außergerichtlich einigt.

Denn ich denke, bei diesen verrückten Forderungen würde jeder vernünftige Richter – vor allem wenn man ihm diese Rechnungen vorlegt – die lächerlichen Forderungen auch eher lächerlich finden. Und deswegen traut sich die Musikindustrie auch nicht, jemals eine Klage durchzuziehen, da dann die schöne abschreckende Wirkung der astronomischen Schadensersatzforderungen weg wäre. Außerdem würde es mich interessieren, was passiert, wenn man einen Bittorrent-Nutzer, der eine Share-Ration von nachweislich unter 1 hatte (d. h. er hat mehr herunter- als hochgeladen, d. h. er hat dem Bitttorrent-Download geschadet statt ihn unterstützt, weil er mehr Upload anderer blockiert als zurückgegeben hat) vor Gericht steht. Wenn er an einen Richter kommt, der die technischen Prozesse beim Peer-to-Peer kennt, könnte es sogar sein, dass er ungeschoren davonkommen würde. Wäre zumindest mal eine schöne Schlappe für die Musikindustrie. Aber stattdessen gibt es lieber Hausdurchsuchungen deswegen.
Was mich jedoch wirklich bewegt hat, diesen Eintrag zu schreiben, ist dieser Artikel: heise online – MPAA soll Hacker auf Torrentspy angesetzt habe – deja vu? Nicht ganz, aber unlautere Methoden einzusetzen scheint den Organizationen beim Kampf gegen die pöööhsen Terroristen Raubkopierer (jetzt übernehm ich schon die Einstellung dieser Gruppen) ganz beliebt zu sein: heise online – GVU soll Raubkopierer gesponsert haben. (Und das ist nicht der einzige Fall) Im aktuellen Fall ist natürlich noch nichts erwiesen. Es kann sein, dass jemand sich das alles nur ausgedacht hat. Bezweifle ich aber, denn ich denke nicht, dass die Torrentspy-Betreiber es riskieren werden, sich durch eine Falschaussage vor Gericht angreifbar zu machen. Denn deren Bedarf an Ärger mit der Justiz dürfte gedeckt sein, und keiner wird so leicht freiwillig – dazu auch noch in den USA – behaupten, geheime Firmendaten ausgespäht zu haben – nicht bei den Strafen, die darauf stehen. Ich hoffe jedenfalls, dass sich der Vorfall als wahr erweist und dass die MPAA einen Denkzettel bekommt, die alle anderen Organizationen, die auf so tolle Ideen kommen, sich das noch mal überlegen. Denn selbst wenn die MPAA, RIAA (beide USA) oder die GVU (Deutschland) der Meinung sind, Raubkopien wären mindestens ein Verbrechen (für welches mindestens anale Vergewaltigung die richtige Strafe wäre) und die Schwere würde es rechtfertigen, gegen alle Gesetze zu verstoßen, um privat (!) Strafverfolger zu spielen, ist dem nicht so. Und ich habe noch insoweit Vertrauen in unser Rechtssystem (und die Hoffnung, dass das amerikanische auch noch funktioniert), dass ich davon ausgehe, dass der Prozess für die wahren Straftäter unangenehm ausgeht, und dass die Höchststrafen für Anstiftung zum Hacken auch ausgenutzt werden. (Und die dürften, obwohl das Urheberrecht und damit zusammenhängende Strafvorschriften in beiden genannten demokratischen Ländern eher dem Wunschdenken einer reichen Minderheit, nämlich der Contentindustrie, entsprechen, für das Eindringen in fremde Computersysteme und Ausspähen von Betriebsgeheimnissen immer noch höher als die für privates Raubkopieren sein.)

Ich frage mich nur: Wer sind hier die Verbrecher?

Linktipps

Diese Seite ist mir gerade über den Weg gelaufen, und ich habe mir gedacht, gleich ein paar Links hier reinzustellen, die thematisch zum Blog passen:

www.rettet-das-internet.de
Über die rechtlichen Gefahren, die im Internet so lauern, und Gesetze, die mehr dem Lobbyismus als dem Willen der Bürger entsprechen.

Stop 1984
Wer das Buch "1984" kennt, kann sich schon denken, womit sich diese Website befasst: Datenschutz und dem Kampf gegen Totalüberwachung.

http://twister.stop1984.com/
Sci-Fi-Geschichten, die teilweise lustig, aber drastisch zeigen, warum Totalüberwachung eben nicht gut ist.

Der Chaos Computer Club (nein, keine bösen Hacker. Gute Hacker. Der Unterschied zu destruktiven Crackern, die Schaden anrichten und Viren schreiben, wird dort erklärt) setzt sich auch für den Datenschutz und ähnliche Themen ein.

Odem.org befasst sich ebenfalls mit solchen Themen und hat in einem erschreckenden Experiment gezeigt, wie einfach Filtermaßnahmen umgesetzt werden können und auch auf wie wenig Widerstand sie stoßen.

Chilling Effects weist auf Fälle hin, wo auf Druck von irgendwem Inhalt aus dem Internet genommen werden musste oder aus Angst vor Auseinandersetzungen "freiwillig" entfernt wurde. Am bekanntesten sind dabei die Fälle, in denen Google gezwungen wurde, bestimmte Seiten aus ihrem Verzeichnis zu entfernen (und das nicht nur in China!).

www.artikel5.de befasst sich mit dem gleichen Thema wie der Artikel 5 des Grundgesetzes: Meinungs-, Informations und Pressefreiheit. Inklusive Wortlaut des Artikels. (Finde eigentlich nur ich Absatz 2 bedenklich?)

Weitere Tipps, die aber thematisch nichts mit dem Blog zu tun haben, finden sich auf der "Tipps"-Seite.

Kategorien:Sonstiges