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Ideen für einige Patente (1)

Ich habe eine Idee. Man könnnte sie vielleicht patentieren. Allerdings habe ich das nicht vor. Und da ich vermeiden möchte, dass irgendjemand sich so eine Idee patentiert und durch horrende Lizenzgebühren den Preis des Produkts in die Höhe treibt, veröffentliche ich meine Idee lieber (hoffentlich ist es nicht zu spät und jemand hatte die Idee schon).

Ein Laptop- oder PDA-ähnliches Gerät, jedoch ohne Tastatur und Bildschirm, möglichst kompakt. Kann in einem Rucksack, am Gürtel, oder am Körper getragen werden. Daran wird eine Datenbrille, wie es sie bereits gibt, angeschlossen. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein externes Display anzuschließen, eventuell nicht nur einen Bildschirm, sondern z. B. auch einen Touchscreen am Handgelenk (dann hätte man quasi das hier [grr. sowas hatte ich mir schon in der Grundschule ausgedacht], nur dass man statt eines ganzen Rechners nur einen Touchscreen am Handgelenk hätte, was sicher angenehmer wäre.) Maussteuerung könnte über den Datenhandschuh geschehen (virtuelles Touchpad Handfläche oder virtueller Trackpoint).

 Als Hardware käme modifizierte PDA- oder Notebook/Subnotebook-Technik in Frage. PDA-Technik ist sehr klein und portabel, Notebook-Technik extrem leistungsfähig. Das Betriebssystem wäre bei Verwendung von PC-basierender Hardware frei wählbar, Linux würde sich anbieten, da man mit einer eingeschränkten Maus- und Tastaturfunktion arbeiten müsste. PC-Hardware hätte den Vorteil leicht erweiterbar zu sein (USB) und eine Vielzahl von Funktionen zu unterstützen.
Als Tastatur käme eine Handschuhtastatur in Frage, die Teile gibt es schon zumindest als Prototyp. Die Datenbrille könnte mit einer Kamera kombiniert werden, die man möglichst noch so kalibrieren könnte, dass der Computer in der Lage ist, Objekte im Gesichtsfeld des Benutzers zu erkennen und passend eine Head-Up-Display-artige Einblendung über die Datenbrille auszugeben. (z. B. Informationen über Geschäfte etc.) Die Kamera könnte auch mit einer starken Zoomfunktion versehen sein, sodass man das System eingeschränkt als Fernglasersatz einsetzen könnte. Die Synchronisation könnte mithilfe existierender Technik zur Blickrichtungsbestimmung erreicht oder ergänzt werden. Insbesondere auch für interessante Computerspiele, die mit der Realität verschmelzen könnten, wäre die Technik interessant, die Hauptaufgabe wäre jedoch die Möglichkeit, z. B. während der Straßenbahnfahrt am Laptop arbeiten zu können. Die Möglichkeiten sind unermesslich: Ein Blogger z. b. könnte direkt von einer Demo in Schrift, Bild und Ton live über WLAN berichten!

Meine Leistung hierbei sind kaum die Einzelkomponenten, sondern die Kombinationen. (Kamera+Datenbrille+PC+Datenhandschuh).  Mit dieser Technik könnte reale und virtuelle Realität verbunden werden und das ganze wäre für jeden bezahlbar. (Bereits heute sollte das System mit einem Verkaufspreis unter 2000 EUR machbar sein, zumal der "Laptop"-Teil ja keinen Bildschirm bräuchte: 1000 EUR Laptop, 600 EUR Datenbrille, 400 EUR Datenhandschuh.)

Die Anbindung könnte über Bluetooth oder Kabel erfolgen. Die Datenbrille sollte möglichst unauffällig sein (normale Brille mit Projektion + Mikrokamera), der Datenhandschuh normales Arbeiten ermöglichen.

Ich denke, ich werde in Zukunft weitere Ideen veröffentlichen, um einer Patentierung meiner Ideen durch andere zuvorzukommen. 

  1. 2006-06-22 um 09:19 UTC

    Die Veröffentlichung hilft Dir natürlich nix, weil Ideen in Deutschland nicht patentierbar sind. Du mußt schon zum Patentamt gehen ….

  2. Jan
    2006-06-22 um 11:08 UTC

    Das Ziel ist es nicht, sich die Rechte an dem Teil zu sichern, sondern zu verhindern, dass andere sich die sichern und dann missbrauchen, um die Preise ins astronomische zu treiben bzw. eine Art Monopol zu erhalten. Die Veröffentlichung könnte vor allem seltsame Patente (wie z. B. das Doppelklick-Patent) in den USA verhindern, da es eben schon vor dem Patentantrag öffentlich war, denk ich.

  3. 2006-08-16 um 21:00 UTC

    @Jochim Graf:

    da muss ich Dir widersprechen.

    Es gibt kein Patent auf etwas was vor dem Anmeldetag der Öffentlichkeit zugänglich war (§3 Abs. 1 PatG) –> dort steht auch „in irgendeiner Weise“

    d.h. auch das von Jan beschriebene Verfahren bzw. Vorrichtung ist durch diesen Blog der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und ist somit zum Stand der Technik zu zählen und daher gem. §3 PatG nicht mehr neu und somit nicht mehr patentfähig.

    Gruß
    Andreas

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