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Zur falschen Zeit am richtigen Ort

Was zur Hölle ist das hier? Dieser Link erklärt es – bitte zuerst lesen!

Plötzlich meldet sich ein Soldat aus dem Fireteam eins: „Look, over there! We seem to get company!“ Die Kamera schwenkt sehr schnell auf die Landschaft, ca. zwei dutzend Legionäre, 30 Reiter und 100 Hilfstruppen-Infanteristen marschieren in der Ferne auf. Die Kamera hat sich durch eine langsame Bewegung wieder zwischen die beschriebene Wand und die Soldaten bewegt, sodass man sehen kann, wie der Platoon-Leader sein Fernglas nimmt und hindurchsieht. Nun ist die Sicht durch das Fernglas zu sehen, wodurch die römischen Truppen gut erkennbar sind. Die Kamera schaltet zurück, der Squadleader hat inzwischen auch sein Fernglas herausgeholt, sich die Situation angeschaut und gibt nun sein Fernglas an den Lateinkundigen weiter, zusammen mit der Frage: „Who or what is coming there?“ Nach einem kurzen Blick kommt die Antwort: „More of those crazy guys playing romans. Incredible. Twenty of them are dressed like legionaries, complete with shield and stuff. Freaks. Lots of auxiliaries.“ Der Platoonleader fragt nach: „What if they attack us?“ und bekommt nur als Antwort: „Bullshit. The Romans lived 1500 years ago. They have spears they can throw over a distance of 30 yards, arrows with I guess 250 yards range and slings with 300 yards and of course swords. We have M-16 rifles and M-203 grenade launchers with 400 yards range, M-249 machine guns with over 1000 yards range, and we have Interceptor body armor while they have some ancient armor.“ Die Römer kommen näher. Der Platoonleader zückt das Funkgerät. „This is crazy. Clock Two, try the onboard radio system to reach anyone, forget about radio silence. Bravo Squad, advance towards our position. We seem to have some fake romans here, but this is too crazy, I am not going to take any risks. Everybody, Lock and Load!“

Eine Splitscreen-Szene zeigt Die Soldaten, die sich Gefechtsbereit machen, ein Blick ins Cockpit zeigt den Piloten, wie er einige Schalter am Funkgerät umlegt und hineinspricht: „MAYDAY MAYDAY MAYDAY This is Juliet Golf Oscar 537 on One Two One Point Five, position unknown, but on ground. Requesting QDM. We have comm and nav systems failures. One helicopter down after explosion, declare emergency. Anyone who can hear this, please respond.“ Ein dritter Splitscreen-Teil zeigt, wie ein Squad (Neun Mann, Squadleader + zwei vierköpfige Fireteams) sich auf den Weg zum Dorf macht.

Die Römer kommen näher. Die Amerikaner gehen am Rand des Dorfes in Stellung und richten die Waffen in Richtung der Römer. „Three hundred yards. They are at range. Sir, requesting permission to fire, Sir!“ sagt einer der Soldaten, der offenbar Angst hat, erhält jedoch ein „Not yet, we do not know who it is, and if they are hostile. We do not want to create a massacre“ vom Squadleader, während der Platoonleader sein Funkgerät herausholt: „Clock Two, any response yet?“. Aus dem Funkgerät kommt nur ein „Negative.“ Die Römer nähern sich, die Reiter (in langsamem Tempo) zuerst, die Legionäre dahinter, hinter ihnen die Bogenschützen und Schleuderer. Als die Römer auf 50 Meter herangekommen sind, ruft der Platoonleader: „Stop immediately. This is not a game. I do not know why you are playing Romans, but this stopped being funny half an hour ago.“ Die Römer halten kurz an und unterhalten sich sehr laut und aufgeregt auf Latein: „Loquuntur linguam barbaram!“ (Untertitel wird eingeblendet: „Sie sprechen die Sprache der Barbaren / They speak the language of the barbarians“) Der Lateinkundige: „This is not good. This is not good at all. They think we are barbarians.“ Worauf der Platoonleader sofort „Safeties off, prepare for firing!“ zu den Soldaten sagt und noch einen Versuch unternimmt, die Situation zu retten, indem er die Römer anschreit: „Drop your weapons and go away, or I will give order to open fire, this is not a game!“ Als die Römer darauf nur mit verwunderten Blicken reagieren, murmelt er „They are real. They are fucking real. God help us.“ Einer der Soldaten: „Maybe they are afraid of the helicopter, it is worth a try!“ „Nice idea“, erwiedert der Platoonleader, zückt das Funkgerät und spricht: „Clock Two, start engines immediately!“ Der Hubschrauber läuft hörbar an, erschreckt die Römer auch, nach einem Trompetenstoß aber machten sich die Bogenschützen und Schleuderer bereit zum Feuern. Das war dann dem Platoonleader zu viel: „Open fire!“. Simultan fangen alle im Dorf bis auf dem Platoonleader zu feuern, dieser zückt sein Funkgerät: „Clock Two, prepare for take-off. We need to evacuate immediately!“, dann eröffnet er auch das Feuer. Die Gewehre und MGs bilden eine ohrenbetäubende Kakophonie. Die Kamera schwebt über dem Dorf und blickt über die am unteren Rand sichtbaren Amerikaner auf die Römer. Die Pferde rasten aus, werfen ihre Reiter ab (dies wird kurz aus der Nähe gezeigt, dann wechselt die Kamera auf die vorige Ansicht) und rennen weg, einige stürzen. Einer der Soldaten wird, hinter einer Mauer knieend, gezeigt, in Zeitlupe wirft das Gewehr eine Patronenhülse nach der anderen aus. Nach wenigen Sekunden wechselt die Kameraposition: Über dem Oberkörper eines liegenden M-249-Schützen, immer noch in Zeitlupe, wieder sieht man gut die Hülsen, vorne sieht man aber auch die fliehenden und fallenden Gegner. Die Kameraansicht zeigt die Fernkämpfer von der Seite. Einige der Bogenschützen und Schleuderer feuern ihre Geschosse ab. Die Ansicht wechselt zurück. Der Platoonleader: „Take cover and target the archers and slingers!“. Die Intensität des Feuers nimmt daraufhin kurz ab, während eines der amoklaufenden Pferde durch die Formation der Legionäre trampelt, die nicht mehr besonders standhaft sind.

Die Kamera zeigt einen Teil des Squads Bravo. Die Geschosse aus den Schleudern und die Pfeile schlagen ein. Einer der Soldaten wird am Kopf von einem Schleudergeschoss getroffen und geht zu Boden, ein Pfeil trifft einen anderen Soldaten in den gut geschützten Rücken. Dies wird aus der Nähe gezeigt (währenddessen hört man von der Seite einen Schmerzensschrei), der Treffer stört den Soldaten aber nicht besonders – der Pfeil bleibt nicht einmal in der Schussicheren Veste stecken, als der Soldat vor Schreck aufspringt. Er betrachtet den Pfeil wenige Sekunden, geht dann aber wieder an sein M-249 zurück. Ein Soldat sitzt schreiend auf dem Boden und hält den in seinem linken Oberarm steckenden Pfeil. Der Squadleader ruft den Soldaten, die einen M-203-Granatwerferaufsatz haben, „Two-oh-Three“ zu, woraufhin diese die Granatwerfer-Visiere hochklappen, zielen und nahezu gleichzeitig feuern. Die Kamera wechselt zur vorherigen Ansicht, die römischen Fernkämpfer fallen teilweise bereits von den Kugeln getroffen zu Boden, Panik macht sich breit, die meisten fliehen. Dann schlagen die Granaten ein, während die Granatwerfer-Soldaten längst damit beschäftigt sind, ihre Granatwerfer nachzuladen. Die Legionäre haben die Formation längst aufgelöst und rennen davon, einige werden von Kugeln getroffen, die Kamera wechselt kurz aufs Schlachtfeld und zeigt, wie ein Legionär nahe an der Kamera vorbeirennt, getroffen wird und zu Boden stürzt. „All units, cease fire, cease fire. They are running, and we need the ammo for later. More of those could come, so lets get out of here before it happens. Everyone back to the helicopter, now.“

Die Soldaten laden ihre Waffen nach, sichern und gehen Richtung Hubschrauber. Zwei Mann tragen den ohnmächtigen Soldaten, ein weiterer betrachtet seinen nur leicht beschädigten Helm und das Bleigeschoss des Schleuderers und transportiert das Gewehr des Verletzten. Ein Teamkamarad kümmert sich auch um den vom Pfeil getroffenen Soldaten und trägt seine Waffe.

„Let’s burn this shithole.“, sagt einer der Soldaten aus dem zweiten Fireteam Squad Alpha und fragt: „Permission to use incendiary grenades?“ Sein Fireteamleader schaut seinen Squadleader an, dieser blickt den Platoonleader an. Dieser nickt kurz und ergänzt „Set it ablaze, but do not waste too many incendiaries. This village is not worth it.“ Darauf der Fireteamleader: „Fireteam, spread out. One ’nade each into a house. Pick a fast burning one.“ Die Kamera blickt von schräg oben auf das Dorf, aus dem die Soldaten abziehen, den Ohnmächtigen tragend, die vier Mann des einen Fireteams sich jeweils ein Haus aussuchen, eine Thermatgranate nehmen, entsichern und hineinwerfen und sich dann schnell zurückziehen. Dabei wird aus der Nähe gezeigt, wie der Fireteamleader am Haus mit der Aufschrift (in dem auch die Wachstafel gefunden wurde) vorbeigeht, kurz belustigt schnaubt, die Granate hervorholt, den Stift zieht und sie achtlos hineinwirft. Direkt darauf wechselt die Ansicht wieder zurück, die Granaten gehen los, man sieht den hellen Lichtschein zunächst aus den Türen, dann fangen die Häuser an zu brennen. Die Kamera schwenkt zum Helikopter zurück, wo gerade die Soldaten einsteigen. Die Heckklappe schließt sich und der Helikopter hebt ab. Dabei fliegt er über das Dorf, in dem die Häuser inzwischen lichterloh brennen und das Feuer anfängt überzugreifen. Die Kamera verfolgt dabei den Hubschrauber, bis er hinter dem aufsteigenden, immer dichter werdenen Rauch kaum noch zu sehen ist.

Kategorien:2k vs. 0
  1. Christopher
    2007-02-26 um 01:10 UTC

    Lustige Idee. Erinnert ein bisschen an Stargate.

    Eine Bemerkung zur Landung des Helikopters im Dorf. Werden Soldaten aus Sicherheitsgründen nicht während eines Schwebefluges aus dem Helikopter geschickt? Dass er 20-30 cm über dem Boden schwebt, damit er keine eventuell vorhandene Miene auslöst? Ob das bei einem Chinook funktioniert, die Besatzung abzusetzen ohne zu landen, weiß ich allerdings nicht. Und es würde dann die Klappe nicht so spektakulär in Szene gesetzt auf dem Boden aufschlagen. Ob sie auch aufschlägt, da habe ich sogar einige Zweifel. Wahrscheinlich ist die Klappe recht schwer und dementsprechend hydraulisch angetrieben. Als Transporthubschrauber ist der Chinook ja sogar geeignet, Fahrzeuge im Inneren zu transportieren und diese über seine Heckklappe wieder „auszuspucken“.

    Aber so kleinere Details sind ja nicht so wichtig. Ich finde die Idee wirklich nicht schlecht und mal sehen, wie sie sich weiter entwickelt.

  2. Jan
    2007-02-26 um 12:19 UTC

    Stimmt, daran hab ich nicht gedacht. Ich wusste auch nicht, dass dieser Schwebeflug wegen der Mienengefahr gemacht wird, ich dachte, dass sei nur, damit der Heli schneller wegkommt (und vieleicht weniger Spuren im weichen Boden hinterlässt). Ich hab mich aber mal informiert, ein Chinook ist wohl zu groß, um ihn knapp genug schweben zu lassen, und abseilen wollen sich die Soldaten ja auch nicht, ich denke, ich lass es jetzt mal so.

    Mit der hydraulisch betriebenen Klappe ist mir das schon klar, nur denke ich, wenn die sich halbwegs schnell öffnet, gibt es schon einen gewissen „Aufschlag“ – aber natürlich nicht wie im freien Fall, klar.

    Eben auf diese kleinen Details versuche ich zu achten, also sind die Hinweise schon gut, vielen Dank!

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