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Backdoors in VMware

Es gibt Backdoors in VMware. Das ist nichts neues und auch bekannt, und ausnahmsweise handelt es sich sogar um erwünschte Backdoors: Diese erlauben nämlich die Kommunikation zwischen Gast- und Hostbetriebssystem, sodass sich die beiden Systeme z. B. eine Zwischenablage teilen können. Das Neue ist, dass der Quelltext der VMware-Tools und somit auch der Quelltext, der den Zugriff auf diese Backdoor ermöglicht, offen liegt. Dies dürfte unter anderem die Erkennung, ob ein Programm virtualisiert oder auf einem echten System läuft, deutlich erleichtern, da man jetzt nur noch eine fertige Funktion aufrufen muss. Das war aber auch bisher nicht allzu schwer. Problematischer dürfte sein, wenn irgendeine der Funktionen eine Sicherheitslücke oder einfach unsichere Defaulteinstellungen oder Einstellmöglichkeiten enthält – dann könnte nämlich schnell mal das Gastbetriebssystem aus einer VM ausbrechen und Dinge auf dem Hostsytem verändern, und das ist nicht gut (einer der Gründe, warum ich die erweiterten Features, die eben solche Backdoors öffnen, nicht mag). Es ist aber auf jeden Fall gut, dass die Tools veröffentlicht wurden. Denn mit vertretbarem Aufwand hätte jeder bösartige Virenprorammierer aus den Binärversionen eh den Backdorzugriff rausgeholt, und so ist das Ganze wenigstens gut dokumentiert und Sicheheitslücken werden wohl schnell gefunden und entfernt.

Kategorien:Newskommentare
  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 2013-06-26 um 10:20 UTC

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