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Serie Virenschutz: Updaten – aber sicher!

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über Virenschutz. Hier gehts zum Anfang der Serie mit einer Einleitung und einer Liste der enthaltenen Artikel.

Wie in den vergangenen Teilen dieser Serie erwähnt, sind Updates das A und O der Sicherheit. Das wissen auch die Virenschreiber – sie bieten gerne gefälschte Updates an, die in wirklichkeit Viren enthalten. Deswegen widmet sich dieser Artikel dem Thema, wie man sicher und ohne allzu viel Aufwand die wichtigsten Programme aktuell hält. Ein paar Tipps zu Plugins und ihren Updates finden sich auch schon im letzten Artikel namens „Exploit-Malware – Plugins schützen!“

Wenn man Microsoft Office installiert hat, sollte man unbedingt Microsoft Update aktivieren. Dazu geht man auf https://www.update.microsoft.com (nicht vertippen, sonst landet man bei einer Virenschleuder) und wählt die Schaltfläche „Microsoft Update“. Sollte man kein MS Office nutzen, sind die normalen Windows-Updates natürlich trotzdem nötig. Dafür kann man das gewöhnliche Windows-Update nutzen. Ist Microsoft Update einmal eingerichtet, wird Office immer zusammen mit dem Windows-Update aktualisiert.

Das Windows-Update erfolgt am Besten automatisch. Sofern das noch nicht standardmäßig so eingestellt ist, bekommt man auf der Update-Website https://www.update.microsoft.com rechts das Angebot, das zu aktivieren, was man auch tun sollte.

Aus irgendwelche anderen Quellen stammende Windowsupdates sollte man lieber meiden. Im Zweifel kann man immer auf der oben genannten Updateseite nachschauen, ob es was neues gibt.

Generell sollte man Updates nur aus sicheren Quellen installieren – das ist entweder die echte, offizielle Herstellerseite, oder ein Updateprogramm auf dem eigenen Rechner.

Wie unterschiedet man aber die Meldung eines Updateprogramms von einer gefälschten Meldung, die eine Website anzeigt? Nun, wenn sich das Fenster nicht außerhalb des Websitebereichs verschieben lässt, ist es wohl eine Fälschung. Wenn sich das Fenster „komisch“ verhält, z. B. beim Klick auf Schaltflächen gepunktete Linien um die Schaltflächen erscheinen – Fälschung. Wenn ein Popup erkennbar und tatsächlich aus dem eigenen System kommt, d.h. insbesondere Teile des Popups Bedienelemente außerhalb des Websitebereichs verdecken, ist es meist echt. Im Zweifel: Die aktuelle Website schließen, die Popups schließen, die Herstellerseite ansurfen und dort das Update selbst herunterladen.

Adobe Reader aktualisiert man am Besten, indem man das Programm startet und im Menü „Hilfe“ auf „Nach Updates suchen“ klickt. Firefox: Genauso. Ebenso viele andere Programme. Für Flash lade ich meist einfach den Updater von der offiziellen Webseite herunter. Für DivX ebenfalls – gerade da gibt es auf gewissen halblegalen Kinofilm-Streaming-Seiten sehr überzeugende gefälschte Updatedialoge. So überzeugend, dass selbst ich lieber auch den zu 99% echten Dialog schließe und das Update manuell von der Herstellerseite lade.

Secunia bietet mit dem Secunia PSI eine Software an, die schaut, was auf dem Rechner installiert ist und welche Updates benötigt werden. Das bietet zumindest einen guten Überblick, es ist aber nicht sichergestellt, dass die Liste fehlerfrei oder vollständig ist.

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