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Atomkraft: Schwebstofffilter in der Probeentnahmeleitung

Beim Lesen des 2002er-Jahresberichts des Bundesamts für Strahlenschutz ist mir auf Seite 55 etwas seltsames aufgefallen: Beiläufig wurde erwähnt, dass in einer Probeentnahmeleitung eines AKWs ein Schwebstofffilter des Betreibers gefunden wurde, welcher die Messergebnisse verfälschte.

Vor kurzem habe ich mich endlich dazu entschlossen, das BfS mal zu fragen, was es damit auf sich hatte, und habe eine ausführliche und lesenswerte Antwort erhalten. Kurz, es gibt eine Erklärung, die nichts mit böser Absicht des Betreibers zu tun hat, und das Messsystem ist redundant ausgelegt. Auch darüber hinaus enthält die Antwort zahlreiche Details, die zeigen, dass im Hintergrund doch sorgfältiger gearbeitet wird, als man nach der Lektüre des Jahresberichts-Artikels befürchten könnte.

Auch dass sich eine Behörde Zeit nimmt, auf eine einfache Bürgeranfrage eine derart detaillierte Stellungnahme zu schreiben, ist selten. Vielen Dank nochmals an das Bundesamt für Strahlenschutz!

  1. Rainer Klute
    2016-07-18 um 11:54 UTC

    Ja, die Kernkraftbetreiber arbeiten durchweg sorgfältig. Nirgendwo ist die Sicherheit höher als in der Nuklearindustrie, wie die Zahlen etwa zu Arbeitsunfällen bestätigen.

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